Funktionsweise Wärmetauscher

Funktionsweise Wärmetauscher, Luft-zu-Luft-Wärmeübertragung

 

Die Funktion eines Wärmetauschers besteht darin, dass er Energie in Form von Wärme von einem Medium (Luft, Gas oder Flüssigkeit) an ein anderes Medium überträgt. Wärmetauscher, bei denen beide Medien vollständig getrennt sind und keine Zwischenspeicherung von Wärme erfolgt, sind als Rekuperatoren bekannt. Recair entwickelt und produziert Rekuperatoren für die Luft-zu-Luft-Wärmeübertragung.

 

Wärmetauscher mit möglichst hohem Wirkungsgrad

Um bei der Funktion von Wärmetauschern eine möglichst hohe Wärmeübertragung zu erzielen, wurde die Zwischenwand im Wärmetauscher so gestaltet, dass der Abstand, die der Wärmestrom zurücklegen muss, möglichst gering ist. Hierbei wurde der zulässige Druckabfall im Tauscher berücksichtigt.


Die zwei Luftströme bewegen sich (in entgegengesetzter Richtung) parallel zueinander entlang der – im Prinzip unendlich großen – Zwischenwand. Hierdurch kann der kalte Luftstrom auf die Temperatur des austretenden warmen Luftstroms aufgewärmt werden und umgekehrt kann der warme Luftstrom bis auf die Temperatur des austretenden kalten Luftstroms abgekühlt werden.


Zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Verteilung der Luftströme über die gesamte Breite des Wärmetauschers sind in der Wand dreieckige Kanäle mit geringem Durchmesser und gleichem Widerstand eingelassen. Damit bleibt der Luftstrom in allen Kanälen exakt gleich. Jeder dreieckige Kanal wird von drei gleichförmigen Kanälen umgeben, in denen die Gegenströmung fließt. Auf diese Weise wird innerhalb des Tauschers eine extrem hohe Effektivität von 93 % erreicht. Weil damit kaum ein Temperaturunterschied zwischen einströmender Außen- und ausströmender Innenluft spürbar ist, entsteht ein sehr behagliches Wohn- und Arbeitsklima.

 

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